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Pinterest Success Story

Dieser Trainingsplan macht erfolgreich

Paula Thomsen ist Fitness-Bloggerin, Autorin & Coach. Mit ihrem Account Laufvernarrt hat sie aktuell knapp 50.000 Follower und 10 Millionen Aufrufe monatlich. Im Interview verrät sie, wie sie auf Pinterest diesen Erfolg geschafft hat – und ihre Leidenschaft zum Beruf machen konnte.

Du hast aktuell knapp 50k Follower und über 10 Mio. monatliche Aufrufe. Wie sahen die Zahlen aus, bevor du Idea Pins gemacht hast?

Bevor ich angefangen habe Idea Pins zu nutzen, lag ich bei etwa zwei Millionen monatlichen Aufrufen. Die genaue Anzahl der Follower*innen vor den Idea Pins weiß ich leider nicht mehr genau, sie lag aber definitiv unter 30k. Ich wachse derzeit wohl etwa um 100-300 Follower*innen am Tag.

Deine bisher erfolgreichsten Idea Pins?

Das waren einmal das Abs-Workout und Übungen gegen Rückenschmerzen. Mit dem Abs-Workout-Pin habe ich vor allem polarisiert durch das erste Video. Ich bekomme unter diesem Beitrag neben begeisterten Reaktionen auch regelmäßig Hate- und Bodyshaming-Kommentare. Ich vermute, dass ich damit einfach Menschen fasziniere und zum Teil trigger. So klicken sowohl Menschen, die sagen: „Eklig, so sollte eine Frau nicht aussehen“, als auch solche, die sich selbst sichtbare Bauchmuskeln oder sogar ein Sixpack wünschen. Bei den Übungen gegen Rückenschmerzen treffe ich einfach einen Nerv der Zeit. Wer viel Zeit am Handy oder PC verbringt, neigt zu Rückenschmerzen und verspannter Muskulatur in Schultern und Nacken. Diesen Menschen biete ich eine simple Lösung mit fünf absolut machbaren Übungen an. Der Pin ist deswegen aktuell, simpel, hilfreich und innovativ. Das mögen User*innen.

Wie suchst du die Themen für Idea Pins aus?

Ich schaue zum einen, welche meiner Formate bisher am erfolgreichsten waren und orientiere mich daran. Aber natürlich experimentiere ich zum anderen auch und finde dafür Inspiration bei anderen, auch englischsprachigen Accounts oder auf anderen Kanälen. Oftmals „recycle“ ich auch Inhalte von meinem Blog und wandle sie in Idea Pin Format um. Grundsätzlich habe ich immer ausreichend Themen, weil ich ja auch auf anderen Kanälen eine sehr aktive Community habe, die sich auch viel mit mir über ihre Schwierigkeiten und aktuellen Bedürfnisse austauscht. So bekomme ich regelmäßig Fragen. Außerdem habe ich selbst jahrelang 1:1 Coachings und Online Kurse angeboten, wodurch ich unheimlich viel Erfahrung sammeln konnte, welche Themen in meinem Bereich wichtig sind. Bei Static Pins habe ich viel weniger Workout-Content gepostet. Jetzt teile ich sehr viele Workouts und Trainingsinspirationen, weil sich sowas einfach durch die Idea Pins viel besser darstellen lässt.

Was macht, deiner Meinung nach, einen erfolgreichen Idea Pin aus?

Definitiv Videos, Mehrwert und Inspiration. Ich sehe Idea Pins ein bisschen als „Infotainment“. Das heißt, es muss Menschen unterhalten, aber ihnen gleichzeitig das Gefühl geben, dass sie etwas Neues lernen oder eine neue Inspiration bekommen. Es ist ja schließlich auch ein Idea Pin, der mit neuen Ideen versorgt. Im Aufbau der Idea Pins hat es mir geholfen, die Best Practices zu befolgen.

Seit wann arbeitest du hauptberuflich als Creatorin und wie hast du es geschafft, diese Leidenschaft als Job zu etablieren?

Ich bin inzwischen seit vier Jahren selbstständig als Bloggerin/Autorin/Content Creatorin und Coach. Tatsächlich kam mein „Durchbruch“ 2017 durch Pinterest. Damals habe ich mit einer ersten „Challenge Ernährungsumstellung“ begonnen, Pinterest aktiv zu nutzen und meine Seitenaufrufe gingen durch die Decke. Innerhalb von zwei Monaten hat sich mein Website-Traffic verzehnfacht. Das hat es mir ermöglicht, ein höheres Honorar bei Unternehmenskund*innen aufzurufen und Menschen mit meinen eigenen Produkten zu einem gesünderen Leben zu verhelfen. Tatsächlich gibt es aber keine Abkürzung. Ich habe bis zu dem Zeitpunkt bereits mehr als drei Jahre in meine Projekte gesteckt und mich kontinuierlich weiter gebildet – inhaltlich wie auch methodisch. Und auch zu Beginn der Selbstständigkeit war es holprig und unglaublich aufregend. Es braucht eben Zeit und Geduld und nach Möglichkeit auch ein fundiertes Hintergrundwissen zu den Themen, mit denen man sich beschäftigt.