When autocomplete results are available use up and down arrows to review and enter to select. Touch device users, explore by touch or with swipe gestures.
Small Business Saturday

Warum Trends für dieses Modelabel Nebensache sind

Nina Schwichtenberg kennt man eigentlich als Fashion-Creator Fashiioncarpet, wo sie ihren Followern die neuesten Trends zeigt. Mit ayen betreibt sie aber auch aber ihr eigenes Label – und das steht für zeitloses Design. Warum letzteres in der Modewelt immer wichtiger wird und wie sie Pinterest dafür nutzen, erklärt Nina im Interview.

Was hat dir in der Mode gefehlt, dass du beschlossen hast, ein eigenes Label zu starten?

Wir möchten bei ayen Design, Tragbarkeit, Qualität und Langlebigkeit für einen bezahlbaren Preis anbieten und ayen als modisches Zuhause für zeitlose, qualitativ hochwertige Accessoires und Kleidungsstücke mit dem gewissen Etwas etablieren. Das habe ich persönlich auf dem Modemarkt vermisst und möchte diese Lücke mit unserem Label schließen.

Hat dir deine Reichweite und Bekanntheit als Fashion Influencer geholfen beim Start des eigenen Labels?

Auf jeden Fall. Dadurch, dass wir mit unserer Fashiioncarpet Community eine bereits seit neun Jahren bestehende und qualitative Leserschaft haben, die auch eine tolle und spannende Zielgruppe für das Label ist, hatten wir von Tag eins an beim Label eine super Reichweite, auf die andere Marken mehrere Jahre hinarbeiten müssen. Unsere jahrelange Arbeit mit Fashiioncarpet hat sich definitiv auch sehr für das Label bewährt.

Wie wichtig ist es auch als Label, eine Community zu haben?

Viele Marken sind für den Kunden sehr anonym geführt und es fehlt die Identifikationsmöglichkeit. Wir legen bei ayen großen Wert darauf einen persönlichen und positiven Draht zu unserer Kundschaft zu haben. Daher wird Kundenservice bei uns großgeschrieben. Das beinhaltet auch innerhalb der Social Media Kanäle auf Fragen, Anregungen oder Feedback einzugehen. Dafür sind wir sehr dankbar und es hilft uns und das Label weiterzuentwickeln.

Hast du Veränderungen im Kaufverhalten bemerkt seit die Pandemie losging?

Beim Label haben wir es tatsächlich nicht so gemerkt, da wir Gott sei Dank relativ unabhängig von Zyklen und Trends sind. Unsere Kunden sind allgemein sehr anspruchsvoll und interessiert an hochwertigen Produkten. Wir produzieren komplett in Europa (Schwerpunkt Portugal), legen den Fokus auf Naturmaterialien, zeitlose Styles und Kollektionen, die man auch über die Saisons hinweg miteinander tragen und kombinieren kann. Das Feedback unserer Kunden zeigt uns, dass wir hier einen richtigen und wichtigen Weg gehen.

Wie nutzt du Pinterest für dein Label?

Wir nutzen Pinterest, um die Bekanntheit der Marke zu steigern und dort potenzielle Kundinnen für ayen zu begeistern. Außerdem stellt es für uns den Kanal dar, auf dem wir Kundinnen bestens Stylinginspirationen mit unseren Kleidungsstücken und Accessoires zeigen können. Gebündelt auf anlassbezogenen, saisonalen oder auf ein Kleidungsstück fokussierten Pinnwänden, sammeln wir die Vielfalt der Kombinationsmöglichkeiten, um Nutzerinnen für ihre Looks zu inspirieren. Hierfür nutzen wir sowohl Bild- als auch Videocontent. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich beispielsweise unsere Stylingvideos „3 ways to wear“.

Ist es noch zeitgemäß, mehrmals im Jahr wechselnden Kollektionen und Trends hinterherzulaufen?

Meiner Meinung nach nicht. Bei ayen arbeiten und strukturieren wir uns daher auch anders. Natürlich arbeiten auch wir in gewissem Maße in Saisons, allein schon weil man gewisse Materialien wie Wolle eher nicht im Sommer launchen kann, allerdings legen wir den Fokus auf Designs, die es unseren Kunden ermöglichen, eine hochwertige Capsule Wardrobe aufzubauen. Trends sind für uns Nebensache! ayen steht für „all you ever need“ und genau das ist auch unser Motto, nach welchem wir all unsere Kollektionen entwickeln. Jede ayen Kollektion ist eine kuratierte Auswahl an hochwertigen Stücken, die man das ganze Jahr über tragen kann und mit denen man immer und überall gut angezogen ist.